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Coromandel- Wochenende mit einer Freundin

Term 4 bestand nur aus  3 ½ Wochen Schule, da dann die Endjahresexamen sind, bei denen die Schüler nur für die Examen selbst in die Schule kommen und den Rest der Zeit „lernen“ (nicht unbedingt...). Am zweiten Wochenende von Term 4 war der Montag frei wegen „Labour weekend“, das ist so etwas wie Tag der Arbeit in Deutschland. Eine Freundin hatte mich eingeladen, mit ihr und ihrer Familie auf den Coromandel zu fahren, das ist eine Halbinsel östlich von Auckland und bekannt für seine unglaublichen Strände. Wir sind am Freitagabend losgefahren, um möglichst viel vom Wochenende zu haben.  Leider hatten wie erwartet viele andere die gleiche Idee und wir standen ganz schön im Stau. Dadurch war es schon dunkel, als wir an der Küste entlang gefahren sind und gerade Flut, es war unglaublich! Die Scheinwerfer unseres Autos haben den Schaum der sich überschlagenden Wellen beleuchtet und in der Ferne sah das Meer pechschwarz aus! Der Himmel war übersäht mit Sternen, so viele habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen!! Ich habe mich wie in einer Kugel gefühlt, als ob ich meine Hand ausstrecken könnte und den Horizont und die Sterne anfassen könnte. Das Wasser war nur einige Meter von der Straße entfernt, die sich durch die Natur schlängelte. Am Ufer waren überall Pohutukawa trees, die verhindern das Abrutschen des Ufers und sind sehr berühmt für Neuseeland. Sie werden auch der „New Zealand christmas tree“ genannt, da sie rund um Weihnachten sehr schöne rote Blüten bekommen. Es war soo toll!
Ich habe super geschlafen und am nächsten Morgen habe ich dann erst gesehen, in was für einem Paradies ich gelandet war, die Aussicht war unglaublich! Es war wolkenlos, der Himmel strahlend blau und in der Ferne waren Berge. Wir waren auf einer Farm mit sehr viel Land, das heißt es waren kaum Häuser zu sehen, nur Natur. Es gibt einen kleinen Bach, sehr viele Weiden und Wiesen und einige kleine Hütten für Touristen. Als erstes haben wir dann die Tiere gefüttert, die waren soo süß! Es gab zwei Schweinemütter mit Babys, das eine war ungefähr 8 Tage alt und die anderen 15! Danach kamen die Hühner, eine Ziege mit einem kleinen Baby und die Hunde. Es gab ungefähr 10 Hunde!! Die sind hier das wichtigste auf jeder Farm, da sie beim Eintreiben der Schafe helfen (von denen es bekanntlich in Neuseeland besonders viele gibt :D). Ein leckeres Frühstück mit tollem Blick später sind wir dann nach „Colville“, das nächstgelegene Dorf, gelaufen und waren dort in einem kleinen aber feinen Dorfladen, hier Dairy genannt. Danach sind wir zu einem Strand gefahren, „Waitete  Bay“. Das Meer war strahlend blau und die Sicht wahnsinnig schön! Man kann es gar nicht beschreiben und auf Fotos sieht es nur halb so gut aus! Die Farben sind so strahlend wie in einem Gemälde. <3
Am  Abend haben wir einen Spaziergang im Dunkeln gemacht und haben die vielen Sterne angeschaut. Ich habe nichts wieder erkannt, könnte vielleicht daran liegen, dass wir auf der anderen Seite der Welt sind. An dem kleinen Bach haben wir dann mit einer Taschenlampe ins Wasser geleuchtet, es war richtig lustig, weil die Fische weggeschwommen sind, sobald sie das Licht gesehen haben.
Am Sonntag haben wir wieder am Morgen die Tiere gefüttert und danach sind wir reiten gegangen. Ich saß schon lange auf keinem Pferd mehr und hatte etwas Angst, das ich das nicht hinbekommen würde, aber es war super leicht. Ich hatte ein eher älteres und daher langsames Pferd, Siggi. Er war eher zu langsam als zu schnell, hat aber ansonsten immer genau das gemacht, was ich wollte. Ich bin sogar getrabt! Bis Siggi keine Lust mehr hatte. Nach einem etwa 1-stündigen Ausritt mit toller Umgebung war ich zwar immer noch kein Pferdelieber aber wusste zumindest, dass ich zurechtkomme und es sogar Spaß macht. Am Nachmittag waren wir dann auf einem kleinen lokalen Markt, der war richtig süß! Danach sind wir noch an einen kleinen Kai gefahren, ein bisschen herumgeklettert und wollten fischen. Na ja, die einzige, die etwas gefangen hat war ich, und zwar den Steg! Das war ganz schön kompliziert, den Haken wieder herauszubekommen... typisch ich! War aber echt lustig, wir haben so gelacht und es zum Glück am Ende doch noch wieder herausbekommen. Am Abend hatten wir dann Bananen gefüllt mit Schokolade, na ja, ich ohne Schokolade, dafür mit Eis, ihr kennt mich ja. Das war richtig gemütlich vor dem Kamin…
Am Montag war dann leider schon die Abreise angesagt, aber auf unserem Weg zurück nach Auckland waren wir noch auf der Touristenattraktion Nummer 1 auf dem Coromandel: The „Driving Creek Railway“. Das ist eine kleine Eisenbahn, die durch den native bush verläuft und von einem 70-jährigen Mann in mehr als 30 Jahren Arbeit per Hand gebaut wurde!! Die Strecke ist etwa 3 Kilometer lang und am Ende ist der Eyefull tower, von dort hat man eine tolle Aussicht auf den Coromandel Harbour und Waiheke Island.
Danach ging es auch schon wieder zurück nach Auckland, wo wir wieder im Stau standen aber einige typisch neuseeländische Stärkungen hatten. :D

Hier wieder einige Eindrücke:
https://www.dropbox.com/sh/txn2kasmwc21yhe/AAC_1-3O41DqmxXacfTBoou9a?dl=0
15.11.14 05:03
 


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